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SCHWEIZ: FRAUENPOWER GEGEN ATOMENERGIE
Dank der Frauenpower im Bundesrat wird die Schweizer Regierung Ende Mai mit großer Wahrscheinlichkeit einen historischen Entscheid fällen und den Ausstieg aus der Atomenergie...
WIE RADIOAKTIV IST MEINE BANK?
Für KundenInnen von Banken ist es nahezu unmöglich zu erfahren, welche Kredite vergeben werden und ob das angelegte Geld der KundInnen möglicherweise an internationale Atomkonzerne...
BILDER AUS EINER MÄNNERWELT
"Unter Kontrolle, ein eindringliches Sittengemälde des Atomzeitalters" bewerten die Tagesthemen Volker Sattels beeindruckende Innenansicht der deutschen Atomindustrie. In...
Kaum zu glauben: Auch bei der Bundestagswahl am 27. September wird wieder über die Zukunft der Atomenergie abgestimmt – obwohl es einen gültigen Vertrag gibt, den die Energieversorger ausgehandelt und unterzeichnet haben. Die Mehrheit der Frauen lehnt Atomenergie ab, das sollte sich auch im Wahlergebnis der Bundestagswahl 27.September zeigen. Mit ihrer Wahl können Frauen darüber entscheiden, wie unsere atompolitische Zukunft aussieht. Daher unser Aufruf:
Gehen Sie zur Wahl und entscheiden Sie über unser Zukunft, wählen Sie Atomenergie ab! Sie ist kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern verhindert den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien.
genanet hat die Positionen zur Atomenergie und der Entsorgung des Atommülls der fünf größten zu Wahl stehenden Parteien zusammen gestellt, damit Sie atomstromfrei wählen können:
CDU und CSU sprechen sich deutlich für Laufzeitverlängerungen von AKW aus. Sie lehnen den Neubau von Atomkraftwerken ab, wollen allerdings zu Kernenergie forschen. Kernenergie sei „vorerst unverzichtbar“ und eine „Brückentechnologie“, Klimafreundliche und kostengünstige Alternativen seien noch nicht in ausreichendem Maße verfügbar. Sie fordern eine sofortige Aufhebung des Moratoriums zu Erkundung des Salzstocks in Gorleben als Endlagerstandort. Auszüge aus dem Wahlprogramm
Die SPD will den von ihr mit vereinbarten Atomausstieg bis 2021 beibehalten. Die Nutzung der Atomenergie berge zu große Risiken und die Frage der Endlagerung des Atommülls sei bis heute ungelöst, so ihr „Regierungsprogramm“. Bei der Endlagersuche für radioaktiven Abfall will die SPD ein „ergebnisoffenes“ und an internationalen Standards ausgerichtetes Auswahl- und Vergleichsverfahren, um den bestmöglichen Standort in Deutschland zu finden. Es dürfe keine politische Vorentscheidung für Gorleben als Endlager geben. Auszüge aus dem Wahlprogramm
Die FDP fordert in ihrem Wahlprogramm Laufzeitverlängerungen von AKW und spricht sich gegen den Atomausstieg aus, da die Kernenergie als Übergangstechnologie gebraucht werde. Neben der Erforschung und Förderung der erneuerbaren Energien soll auch in Kernenergieforschung investiert werden. Als Endlager für den radioaktiven Abfall zieht die FDP weiterhin den Salzstock in Gorleben in Betracht und fordert, das Moratorium zur Erkundung des Salzstocks als möglichen Endlagerstandort aufzuheben. Auszüge aus dem Wahlprogramm
Die Linke spricht sich in ihrem Wahlprogramm für die „unverzügliche“ und „unumkehrbare“ Stilllegung aller Atomkraftwerke sowie ein Verbot des Exports von Atomtechnik aus, denn die Atomkraft berge unverantwortlich hohe Risiken. Zudem sei eine sichere Endlagerung von Atommüll für eine Million Jahre und mehr nicht zu gewährleisten, die Endlagerstandorte Gorleben und Schacht Konrad will die Linke aufgeben und nach neuen Standorten suchen. Auszüge aus dem Wahlprogramm
Bündnis90/Die Grünen wollen am vereinbarten Atomausstieg festhalten. Sie wollen außerdem, dass die besonders riskanten Meiler vorzeitig vom Netz gehen. Die derzeitige Diskussion um Laufzeitverlängerungen diene nur dazu, dass E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall sich mit ihren "abgeschriebenen und veralteten Kraftwerken eine goldene Nase" verdienen könnten. Der Weiterbetrieb von Atomanlagen würde außerdem den Ausbau erneuerbarer Energien behindern. Die Grünen fordern ein Endlagersuchgesetz für ein „ergebnisoffenes“ Suchverfahren nach einem geeigneten Endlagerstandort. Mit Hilfe einer „Brennelementesteuer“ sollen die Kosten der Atomenergie der Atomwirtschaft auferlegt werden. Auszüge aus dem Wahlprogramm