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ENERGIEPOLITISCHER GEGENAPPELL VON FRAUEN
Am Wochenende des 21./22. August schaltete die Atomlobby in vielen Zeitungen einen "Energiepolitischen Appell", der eine Verlängerng der Atomlaufzeiten...
FRAUENBLOCK AUF DER ANTI-ATOM-DEMO
Auf der großen Anti-Atom-Demo am 18. September organisieren wir einen Frauenblock. Alle Frauen und FreundInnen sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Mehr Informationen zur...
GROSSE DEMO AM 18.9. IN BERLIN
Ein breites Bündnis von Organisationen ruft zur nächsten Großdemonstration gegen Atomenergie am 18. Dezember 2010 in Berlin auf. Es soll darum gehen sich in die Diskussion um das...
Eine Frau, die seit über 30 Jahren eine zentrale Figur des Widerstands gegen Atomenergie ist, wird mit dem Petra-Kelly-Preis der Heinrich-Böll-Stiftung für ihr herausragendes Engagement geehrt. Marianne Fritzen erhält den Preis als „Würdigung ihrer politischen Biographie als jahrzehntelange Vorkämpferin gegen die Atomenergie, als Symbol des gewaltfreien Widerstands und eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses in der Region“, so die Begründung der Stiftung.
Fritzen ist Mitbegründerin der Bürgerinitiative Umweltschutz in Lüchow-Dannenberg, deren Vorsitzende sie bis 1982 war. Ende der 1970er Jahre war sie an der Gründung der Grünen Liste Umweltschutz in Niedersachsen, einer Vorläuferorganisation der Grünen, beteiligt. Nachdem sie verschiedene Ämter in der Kommunalpolitik inne hatte, verließ sie die Grünen 2000 wegen der Vereinbarung des Atomkonsenses zwischen der rot-grünen Bundesregierung und den großen Energieversorgern. Bis heute ist die 86jährige in der Anti-Atom-Bewegung aktiv und wird auch zum Castortransport im November wieder auf die Straße gehen.
Weitere Informationen zum Preis unter: boell.de/stiftung/ehrungen/ehrungen-petra-kelly-preis-2010-marianne-fritzen-9519.html